„Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“
Osterholzer LINKE erinnerte an den 70. Jahrestag der Ermordung Kurt Albrechts
Am 28. April 2015 erinnerte die Osterholzer LINKE an den 70. Todestag von Kurt Albrecht. Der 17-jährige Soldat wurde 1945 auf dem Osterholz-Scharmbecker Schützenplatz von den Nazis wegen Fahnenflucht hingerichtet.
Mitglieder des Kreisverbandes säuberten den nach dem desertierten Soldaten benannten Weg in Osterholz-Scharmbeck. Bei der Aufräum-Aktion kamen zwei Säcke voller Müll zusammen. An das Straßenschild legten die Genossen einen Blumenstrauß nieder und verlasen eine Gedenkschrift zu Ehren Albrechts.
Für die Osterholzer LINKE war klar: „Heute an die Ermordung Kurt Albrechts zu erinnern, bedeutet auch, sich gegen jede Form des Rassismus, Antisemitismus und Faschismus zu wehren. Heute, wo Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland brennen, Jüdinnen und Juden wieder mit Angst durch deutsche Straßen gehen und weltweit Kriege um Rohstoffe geführt werden, ist Kurt Albrechts Vermächtnis immer noch lebendig: „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“, hieß es in der Andacht.
Und einen Auftrag nahmen die Genossen auch mit nach Hause: Auf dem Kurt-Albrecht-Weg gibt es noch keine offizielle Gedenktafel für das Opfer des NS-Regimes. Dafür will sich die Osterholzer LINKE jetzt aber bei der Stadt einsetzten.
Eindrücke von der Aufräum-Aktion finden Sie in unserer Galerie.
Die komplette Gedenkschrift zu Ehren Kurt Albrechts finden Sie hier zum herunterladen.


