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Eva Schäfer – Direktkandidatin im Wahlkreis 60 (Osterholz)
Eva Schäfer

Ich bin 61 Jahre alt und seit 31 Jahren glücklich mit dem selben Mann verheiratet und habe einen erwachsenen Sohn. Bis vor zwei Jahren habe ich als Studienrätin am Gymnasium in Lilienthal gearbeitet.

Ich kandidiere als Direktkandidatin, um die Positionen der LINKEN in der Öffentlichkeit im Wahlkampf zu vertreten und um der LINKEN ein Gesicht vor Ort zu geben.

Ich hoffe, dass die Wähler vor allem ihre Zweitstimme der LINKEN geben, damit es im nächsten Landtag wieder eine starke Linke Fraktion gibt, die darauf achtet, dass die anderen Parteien ihre Wahlversprechen nicht brechen, sondern wirklich mehr soziale Gerechtigkeit schaffen. Nur wenn die anderen Parteien sehen, dass viele Bürger DIE LINKE wählen, werden sie sich ernsthaft um sichere Arbeitsplätze, gerechte Bezahlung, ausreichende Renten, gebührenfreie Bildung bemühen.

DIE LINKE hat eine sehr wichtige Aufgabe, die sie am besten in der Opposition wahrnehmen kann, sie muss soziale Gerechtigkeit einfordern: in der Arbeitswelt, im Bildungswesen und im Gesundheitswesen. Sie muss Steuergerechtigkeit verlangen, damit der Staat nicht weiter verarmt und seine Aufgaben für die Bürger erfüllen kann. Unternehmensgewinne, hohe Einkommen, große Vermögen und Erbschaften müssen wieder höher besteuert werden. Eine Finanztransaktionssteuer muss eingeführt werden.

DIE LINKE hat zwölf Versprechen abgegeben, für deren Umsetzung sie einsteht:

In der Bildungspolitik kämpft DIE LINKE für Chancengleichheit aller unabhängig vom Einkommen der Eltern. Die Linke tritt ein für die sofortige Abschaffung der Studiengebühren, für die Gleichberechtigung der Schulform Integrierte Gesamtschule und für die Möglichkeit des Abiturs nach 13 Jahren. Sie steht für die Einführung eines Mindestlohns, für ein öffentliches Beschäftigungsprogramm, für den Stopp von Atomtransporten und Atomendlagerungen in Niedersachsen, für eine dezentrale ökologische Energiewende und ein soziales Wohnungsbauprogramm.

Ich denke, dass wieder mehr Menschen wählen gehen werden, weil immer mehr Leute erkennen, dass die Entwicklung bei uns in die falsche Richtung geht.

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