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Nachrichten aus dem Landkreis Osterholz

Ersten Sieling sprach beim Hiroshima-Tag in Bremen.

Hiroshima mahnt: Schluss mit atomarem Wahnsinn

Die Linke Kreisverband

Am 6. August 1945 warf die US-Armee eine Atombombe auf Hiroshima ab. Drei Tage später folgte Nagasaki. Rund 100.000 Menschen starben sofort, weitere 130.000 bis Ende 1945. Die Abwürfe lösten Feuerstürme aus, die beide Städte fast vollständig auslöschten. Auf dem Bremer Marktplatz versammelten sich Menschen zur Mahnung.

Sprecher auf der Kundgebung waren der Vorsitzende der Vereinigung Ärtzinnen und Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW) Lars Pohlmeier und der frühere Bremer Bürgermeister Carsten Sieling, Erstunterzeichner des Manifest von SPD-Mitglieder gegen die Aufrüstung.

Die Redner und Kundgebungsteilnehmer waren sich einig: Heute, vor 80 Jahren erlebte die Menschheit die Hölle – gemacht von Menschenhand. Hiroshima war kein Unfall. Es war ein Kriegsverbrechen.
Heute gibt es über 12.000 Atomwaffen weltweit. Die NATO modernisiert ihre Arsenale. Russland droht offen mit dem Einsatz, und der US-Präsident Donald Trump verlegt Atom-U-Boote. Deutschland spielt mit, indem es Strukturen für die Lagerung sowie Start- und Landebahnen für den Einsatz von US-Atomwaffen bereitstellt.
Mehr Atombomben machen die Welt nicht sicherer. Im Gegenteil, mit allen Atombomben, die es derzeit gibt, kann man die Welt mehr als 150 Mal auslöschen. Statt über mehr Atombomben nachzudenken, sollte Deutschland nun endlich den UN-Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen.

Für die Partei Die Linke heißt das:
· Deutschland muss den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen  unterzeichnen!
· Atomwaffen raus aus Deutschland!
· Keine nukleare Teilhabe mehr – für ein Europa des Friedens!

Die Linke ist die einzige Partei im Bundestag, die klare Kante gegen atomare Aufrüstung zeigt. Es braucht eine Politik der Deeskalation und zivilen Konfliktlösung, um eine friedliche Alternative zur sich zuspitzenden Blockkonfrontation zu bieten. Wir werden die Bundesregierung immer wieder daran erinnern, dass es ihre Aufgabe ist, sich grenzübergreifend zu einer Politik des Ausgleichs, der Abrüstung und sozialer Gerechtigkeit zu verpflichten.

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