Nachrichten aus dem Landkreis Osterholz
Garlstedt im Ernstfall militärisches Ziel
Kein Protest als Ritual. Die Osterholzer Linke fordert den Ausstieg aus der Spirale von Vorkriegspropaganda, Aufrüstung und Sozialabbau in Deutschland. Und da ist der Standort der Logistikschule in Garlstedt mittendrin. Wer leben will, muss aktiv werden. Aus diesem Grund waren Osterholzer Linke beim Bremer Ostermarsch dabei.
Die Logistikschule in Garlstedt ist die größte der Bundeswehr. In jedem Jahr werden hier bis zu 15.000 Leute durchgeschleust und auf ihr militärisches Handwerk vorbereitet. Deutschland sei die Logistikdrehscheibe im Falle eines Konflikts an der „Ostflanke“ der Nato, so der Chef der Logistikschule Holger Draber in einem Vortrag im Rathaus Osterholz-Scharmbeck.
Angesichts der dramatischen Militarisierung aller Lebensbereiche in Deutschland, von der Schule, über die Universitäten bis hin zum Gesundheitswesen ist Widerstand nötig. Durchbrechen wir die Kriegslogik, die nur in den Kategorien Bedrohung und Abschreckung funktioniert. Für das Leben, gegen Krieg und Gewalt – das sind die politischen Ziele der Linken – über den Ostermarsch hinaus.

