Nachrichten aus dem Landkreis Osterholz
Das Schicksal Kurt Albrechts mahnt: Nie wieder kriegstüchtig
Die Osterholzer Linke gedenkt dem Opfer des Nationalsozialismus Kurt Albrecht. Am 28. April 1945, heute vor 81 Jahren, wurde der damals 17-jährige Marinehelfer wegen „unerlaubten Entfernens von der Truppe“ auf dem Scharmbecker Schützenplatz ermordet.
Nur wenige Tage vor der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands war Kurt Albrecht von der Nazi-Militärjustiz in Osterholz-Scharmbeck zum Tode verurteilt worden. Die Sinnlosigkeit seines Todes mahnt uns, jede Form des Militarismus und Faschismus zu bekämpfen. Nie wieder heißt, jetzt aktiv zu sein für Frieden, Völkerverständigkeit und Gerechtigkeit. Das fängt im Kleinen an, muss aber wirkmächtig gemacht werden in öffentlichen Protesten und Engagement für die Wiederherstellung und die Bewahrung des Frieden. Hochrüstung stoppen, den Veteranentag in Osterholz-Scharmbeck boykottieren und eine Wehrpflicht verhindern bedeuten ein angemessenes Gedenken an den jungen Kurt Albrecht, der von Nazi-Schergen um sein Leben und seine Zukunft gebracht worden ist.

