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Nachrichten aus dem Landkreis Osterholz

Soldarische Grüße aus Osterholz-Scharmbeck.

100.000 fordern ein Ende der Gewalt in Gaza

Für das Überleben der Menschen in Gaza demonstrieren in Berlin 100.000 Menschen, so die Veranstalter. Ihre Forderungen: Stopp der Waffenlieferungen an Israel und Zugang für die Menschen zu Hilfslieferungen. Medico International, Amnesty International, die Palästinensische Gemeinde Deutschland und die Partei Die Linke sind Mitinitiatoren der Aktion.

Im Aufruf zur Demo heißt es u.a.: „In Gaza werden nach wie vor ganze Familien durch Bomben ausgelöscht und tagtäglich wahllos Zivilisten umgebracht, unter ihnen viele Kinder. Hungernde Menschen suchen an den wenigen israelisch kontrollierten Ausgabestellen nach Hilfe und finden dort stattdessen den Tod. Unabhängige humanitäre Hilfe und Versorgung wird durch Israel blockiert und verhindert. Fast die gesamte Bevölkerung des Gazastreifens befindet sich auf der Flucht.

Wir verurteilen alle Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen, unabhängig davon, ob sie von israelischen oder palästinensischen Akteuren begangen werden. Für uns gelten das Völkerrecht und die Menschenrechte immer und für alle.“

Die Linken-Bundesvorsitzende Ines Schwerdtner sprach von einem Völkermord in Gaza und die Bundesregierung trage eine Mitschuld. „Kanzler und Minister reden, aber sie handeln nicht. Sie sprechen von ,Staatsräson', während Krankenhäuser in Schutt und Asche gelegt werden. Sie schweigen zum Völkermord – und machen sich mitschuldig“, sagte Schwerdtner. Und weiter: „Unsere Solidarität gilt den Menschen – in Palästina wie in Israel, die sich gegen die extrem rechte Regierung stellen.“

 

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