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Rente: Was das für uns im Kreis Osterholz bedeutet

Wenn in Berlin über die Rente gesprochen wird, betrifft das auch uns hier in Osterholz-Scharmbeck und im ganzen Landkreis ganz direkt.

Viele Menschen bei uns arbeiten seit Jahrzehnten. Manche körperlich, manche im Schichtdienst, andere kümmern sich zusätzlich um Kinder oder pflegebedürftige Angehörige. Für sie macht es einen großen Unterschied, ob sie mit 65, 67 oder noch später in Rente gehen können.

Die Linke lehnt eine weitere Erhöhung des Rentenalters ab. Wer lange gearbeitet hat, soll nicht bis zum Umfallen weitermachen müssen.

Rente muss zum Leben reichen

Auch bei uns im Kreis Osterholz steigen die Kosten für Miete, Strom, Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Lebens. Gleichzeitig haben viele Menschen Angst, dass ihre Rente später nicht ausreichen wird.

Eine kleine Rente bedeutet ganz konkret: weniger Geld für Einkäufe, Freizeit, Vereinsleben oder einen Kaffee mit Freund*innen. Im schlimmsten Fall reicht das Geld nicht einmal für die wichtigsten Ausgaben.

Deshalb fordert Die Linke:

  • Rente ab 65 Jahren
  • abschlagsfreie Rente nach 40 Arbeitsjahren
  • ein Rentenniveau von mindestens 53 Prozent
  • eine Mindestrente von 1.450 Euro
  • eine Rentenversicherung, in die alle einzahlen, auch Politiker*innen, Beamt*innen und Menschen mit hohen Einkommen

Auch der Übergang in die Rente muss möglich bleiben

Für viele Beschäftigte ist Altersteilzeit wichtig. Sie ermöglicht es, zum Ende des Berufslebens weniger zu arbeiten und langsam in den Ruhestand zu wechseln.

Die Linke möchte deshalb, dass Altersteilzeit weiterhin ab 55 Jahren möglich bleibt.

Für uns ist klar: Eine Rentenreform darf nicht bedeuten, dass Menschen einfach länger arbeiten müssen oder im Alter weniger Geld haben.

Wer jahrzehntelang gearbeitet, Kinder großgezogen, Angehörige gepflegt und unsere Gesellschaft mitgetragen hat, verdient im Alter Sicherheit und ein gutes Leben.

Das gilt in Berlin genauso wie bei uns in Osterholz-Scharmbeck und im gesamten Landkreis Osterholz.

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