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DIE LINKE hatte als Mitveranstalter gut organisiert. Parteichef Bernd Riexinger (Mitte) erläuterte auf der Abschlusskundgebung, warum DIE LINKE Freihandelsabkommen grundsätzlich ablehnt.

Osterholzer demonstrieren gemeinsam mit 65.000 in Hamburg

Um kurz nach neun geht es los. Eine Gruppe Osterholzer Bürgerinnen und Bürger trifft sich am Osterholz-Scharmbecker Bahnhof. LINKE, Attacis, Gewerkschafter, SPDler und Unorganisierte machen sich auf den Weg zur Hamburger Demonstration gegen CETA und TTIP. Es werden Niedersachsen-Tickets gekauft und auf geht's. Die Gruppe der Demonstranten wächst von Station zu Station. Bremen, Ottersberg, Rotenburg, Scheeßel, Sprötze... Der Platz für die Auftaktkundgebung ist knackevoll. Am Ende sind es 65.000 Menschen aller Altersgruppe, die ihr Votum zu den Freihandelsabkommen CETA und TTIP abgeben: Ja zu fairem Handel, Nein zum ausbeuterischen Freihandel, ja zu Völkerverständigung, nein zum Wirtschaftsimperialismus.

Es wird ein Tag, der auch CETA zu Fall bringen wird. Der SPD-Konvent am Montag in Wolfsburg bekommt aus Hamburg ein 65.000-faches Votum mit auf den Weg: CETA stoppen, kein vorläufiges Inkraftsetzen des Abkommens. Und es ist nicht nur eine Forderung aus Hamburg. In Berlin sind es 70.000, in Köln 55.000, Frankfurt 50.000, in Leipzig 15.000, in Stuttgart 40.000 und in München 25.000, sagen: "CETA und TTIP sind eine Gefahr für unsere Demokratie. Beide Abkommen bedrohen Sozial- und Umweltstandards, die öffentliche Daseinsvorsorge und die kulturelle Vielfalt. Sie müssen gestoppt werden!"