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Nachrichten aus dem Landkreis Osterholz

Thomas Krüger erinnerte beim Stadtrundgang an die erste Hausbesetzung in Osterholz-Scharmbeck.

Stadtrundgang mit der LINKEN

Drei Stunden lang dauerte es dann doch, um verschiedene Stationen in der Kreisstadt anzusteuern. DIE LINKE hatte unter Leitung von Utz Weißenfels zum Stadtrundgang eingeladen, um die ältere und jüngere Geschichte an verschiedenen Orten deutlich zu machen. Gestartet wurde auf dem Gut Sandbeck, wo Utz Weißenfels die Historie und die aktuelle Nutzung des Gebäude-Ensembles vorstellte. Nach einem kurzen Weg in die Poststraße berichtete Ulrich Schröder von historischen Ereignissen der Gewerkschaftsbewegung in Osterholz-Scharmbeck, die im Lokal Central-Halle stattfanden. Der frühere Berufsschullehrer hat diese und andere Ereignisse in seinem Buch „Rotes Band am Hammerand“ zusammengetragen. In der Teichstraße, Hinter der Kirche und Hinter der Wurth beleuchtete Thomas Krüger die Zeit Anfang der 1980er-Jahre. Es war die Zeit der Hausbesetzungen in der Stadt, die sich insbesondere gegen das Plattmachen alter Gebäude während der Innenstadt-Sanierung richtete.

Am Mahnmal für die ermordeten und verfolgten Jüdinnen und Juden aus Osterholz-Scharmbeck am Ort der früherer Synagoge wartete Ilse Schröder auf die Gruppe. Sie erzählte von der Geschichte dieses Ortes und dem Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger in der Kreisstadt. Nach einem kurzen Weg zur Oberschule auf dem Campus stand die jüngere Geschichte auf dem Programm. Jörg Fanelli-Falcke war einegeladen worden, um über den zentralen Lernort und dessen pädagogisches Konzept zu informieren.

Vorbei am jüdischen Friedhof ging es zum Kulturzentrum Kleinbahnhof. Christian (Krische) Schmidt berichtete dort über die inzwischen fast vierzigjährige Geschichte des Hauses als autonomes Kulturzentrum. Anschließend wechselte die Gruppe noch einmal auf die andere Seite der Bahn, wo noch einmal Ulrich Schröder zur Verfügung stand, um über Kurt Albrecht zu informieren. Vor 75 Jahren, am 28. April 1945, war Albrecht nur wenige Tage vor der endgültigen Niedergang der Nazi-Diktatur von einem Kriegsgericht zum Tode verurteilt und erschossen worden. Sein Vergehen: Er wollte nach Hause.

Auf dem Rückweg zum Startpunkt Gut Sandbeck standen noch weitere Punkt auf dem Programm. Der Hünenstein, die Mühle und andere oft wenig beachtete Orte in der Stadt waren Punkte, wo Utz Weißenfels viele Informationen geben konnte.

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