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Nachrichten aus dem Landkreis Osterholz

Ob Moorexpress oder IC. Ein Ticket für alle, fordert DIE LINKE.

Gleiche Strecke, gleiches Ticket

Egal ob Moorexpress, Regionalexpress, Regio-S-Bahn oder Intercity – die Fahrt für die gleiche Strecke muss einen einheitlichen Preis haben. Wenn ein IC in Osterholz-Scharmbeck hält, muss er bis Bremen und Bremerhaven mit dem Ticket des Verkehrsbundes (VBN) fahren. DIE LINKE schreibt dem Landrat.

„Die Rückkehr zur Situation von vor 20 Jahren ist ein echter Gewinn für den Landkreis Osterholz“, kommentiert Herbert Behrens, Ko-Sprecher der Osterholzer LINKEN, die Nachricht, dass nach Jahrzehnten wieder ein Anschluss an das Fernstreckennetz der Bahn kommen soll. Im Jahr 2001 wurden die jeweils vier Interregio-Verbindungen in beide Richtungen gestrichen. „Weil nach der Privatisierung der Bahn Mitte der 1990er-Jahre alles auf Profit getrimmt worden ist, wurden damals auch verkehrspolitisch sinnvolle Interregio-Strecken gekippt“, sagt Herbert Behrens, der acht Jahre lang im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages mitarbeitete.
Der Wiederanschluss auch der Kreisstadt an das Fernnetz der Bahn soll aber um einen Service erweitert werden. DIE LINKE fordert, dass die Verbindung Bremen–Bremerhaven mit dem Ticket des Verkehrs-verbundes benutzt werden darf. „Auf der anderen Seite der Weser fährt der Intercity von Bremen bis Norddeich im Nahverkehr, bis Augustfehn im Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (VBN). Das ist erfolgreich und macht den umweltschonenden Zugverkehr attraktiv“, ist sich Behrens sicher.
DIE LINKE wendet sich mit einer entsprechenden Forderung an den Landkreis Osterholz und an die Niedersächsische Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG). Der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Kreistag, Reinhard Seekamp, will erreichen, dass zügig Verhandlungen mit der Bahn aufgenommen werden. „In Mecklenburg-Vorpommern hat das kürzlich auch geklappt. Der Landkreis Osterholz kann mit diesem Projekt einen guten Beitrag zur dringend notwendigen Verkehrswende leisten.“
Die Verbindung von Nah- und Fernverkehr erfordert eine Vereinbarung zwischen den zuständigen Aufgabenträgern für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Das sind der Landkreis Osterholz und die LNVG. Sie vereinbaren mit der Bahn AG den Ausgleich für deren Fahrgeldeinbußen, der durch die Anerkennung der günstigeren Nahverkehrstarife entsteht.
Seekamp: „Zusammen mit den 30-Minuten-Takt der Regio-S-Bahn zwischen Bremen und Bremerhaven ab 2022 gäbe es dann ein attraktives Nahverkehrsangebot für mehr BahnfahrerInnen.“

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