Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen
Mitglieder der LINKEN legten einen Blumenstrauß am Denkmal am Bunker Valentin nieder.

Ohne Erinnerung keine Zukunft

DIE LINKE. Osterholz lud am Sonntag (23.9.) zum Besuch des Bunker Valentin ein. Das Monstrum ist ein Produkt des Nazi-Größenwahns. Hier sollte noch vor 75 Jahren, zwei Jahre vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges, die größte U-Boot-Produktionsstätte in einem Bunker, die es je gab, ihren Betrieb aufnehmen. Tausende Zwangsarbeiter schufteten hier unter unmenschlichen Bedingungen, mindestens 1100 starben in den 23 Monaten Bauzeit durch Arbeit, Schikane und willkürliche Tötung. Die Besuchergruppe legte zum Andenken an die Gräuel einen Blumenstrauß am Mahnmal „Vernichtung durch Arbeit“ nieder.

Diese Veranstaltung der Osterholzer LINKEN ist nach dem Antikriegstag am 1. September die zweite Aktion im Herbst 2018 in der Reihe zur Erinnerung an wichtige geschichtliche Ereignisse: Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg, vor 75 Jahren wendete sich die Furie des Krieges gegen den Verursacher Deutschland.

Weitere Veranstaltungen wird es anlässlich des 9. November – der Reichspogromnacht –, der Ausrufung der Osterholzer Räterepublik sowie des gesellschaftlichen Aus- und Aufbruchs 1968 geben. Informationen hierzu werden auf unserer Homepage veröffentlicht.