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Ehrung für Kurt Albrecht

Anlässlich seines 73. Todestages ehrten Freunde und Mitglieder der Osterholzer LINKEN Kurt Albrecht, der am 28. April 1945 standrechtlich erschossen worden ist. Sein „Vergehen“: Der damals 17-jährige Soldat wollte mit dem Fahrrad nach Hause fahren. Er wurde von Wehrmachtssoldaten aufgegriffen, vor ein Kriegsgericht gestellt und noch am gleichen Tag auf dem Scharmbecker Schützenplatz ermordet.

Seit drei Jahren ruft die Osterholzer LINKE zu einer Aufräumaktion am Kurt-Albrecht-Weg auf. Anschließend wird zur Ehrung des zehn Tage vor Kriegsende Ermordeten eine Erklärung verlesen. Mit dieser Veranstaltung soll das Andenken an Kurt Albrecht wach gehalten werden. Die Aktion  ist Andenken und Mahnung zugleich. Die Zukunft kann nur in Frieden, ohne Rassismus und Gewalt gestaltet werden.

Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen (BBS) haben das Schicksal von Kurt Albrecht aufgearbeitet. Der Schulweg zwischen dem Osterholzer Bahnhof und der BBS ist dem Opfer der Nazi-Diktatur gewidmet. Die Linksfraktion im Stadtrat hat beantragt, eine Gedenktafel aufzustellen.