12. Dezember 2011 Eva Schäfer

Sperrung der Falkenberger Landstraße muss überprüft werden

Antrag an den Ausschuss für Bau, Planung, Umwelt und Wirtschaft der Gemeinde Lilienthal für die 1. Sitzung der Wahlperiode 2011/2016 am 12. Dezember 2011:

Die Verwaltung möge prüfen, ob es nicht möglich ist, den Verkehr auf der Falkenberger Landstraße zwischen dem Falkenberger Kreuz und der Lilienthaler Allee (Bauabschnitt 8) trotz Bauarbeiten in beiden Richtungen fließen zu lassen, beispielsweise durch Einrichtung einer mobilen Ampelanlage.

Begründung

Die Sperrung dieses Straßenabschnitts verursacht unzumutbaren Verkehr auf der Trupermoorer Landstraße. Diese Straße, an der ein Kindergarten und eine Grundschule liegen, wurde aus guten Gründen vor einiger Zeit für den LKW- Verkehr gesperrt; denn sie ist für Schwerverkehr und hohes Verkehrsaufkommen nicht geeignet. Daran ändert auch die Einrichtung einer Fußgängerampel vor der Schule nichts. Eine Maßnahme, die aus Gründen der Verkehrssicherheit natürlich sehr zu begrüßen ist.

Die Verkehrsführung über die Trupermoorer Landstraße sorgt für Staus an der Einmündung in die Kreisstraße 8 (Klostermoorer Straße, Moorhauser Landstraße), und zwar sowohl auf der Trupermoorer Landstraße als auch auf der K 8. Die Einrichtung einer Rechtsabbiegerspur auf der K 8 an der Kreuzung mit der Lilienthaler Allee wird die Situation hoffentlich verbessern, aber nicht für einen normalen Verkehrsfluss sorgen können.

Ich halte es nicht für richtig, die Falkenberger Landstraße im Bauabschnitt 8 bis zum Ende des Straßenbahnbaus in 1 ½ Jahren zur Einbahnstraße zu erklären, wie es zur Zeit geplant ist, und damit das gut ausgebaute Teilstück der Lilienthaler Allee zwischen Falkenberger Landstraße und Moorhauser Landstraße aus der Verkehrsführung in Richtung Lilienthal und Bremen herauszunehmen.

Solange die Falkenberger Landstraße im Bauabschnitt 8 in beiden Richtungen befahrbar war, traf der Verkehr aus Frankenburg, Grasberg, Worpswede und Heidberg erst auf der Lilienthaler Allee zusammen, die dieses Verkehrsaufkommen bewältigen konnte.

Jetzt kommt der Verkehr aus allen Richtungen an der Einmündung der Trupermoorer Landstraße in die K 8 zusammen, quält sich über 200 Meter bis zur Lilienthaler Allee und sorgt für lange Rückstaus auf der K 8 und der Trupermoorer Landstraße.

Durch die Installation einer Ampel im Bauabschnitt 8 könnte meiner Ansicht nach ein normaler Verkehrsfluss wieder hergestellt werden.