Politik für ältere Menschen

Ob ein Leben in Menschenwürde möglich ist, hängt entscheidend von der wirtschaftlichen Situation der Alten ab. Oder auch der Menschen, die sie z. B. zu Hause betreuen. Hauspflege wird über Bundesgesetz geregelt – hier ist dringend eine bessere finanzielle Ausstattung erforderlich. Die Altersarmut nimmt vor allem bei Frauen zu. Armut macht krank und einsam. Ergänzende staatliche Hilfe muss gerade bei den alten Menschen mit wenig Bürokratie gewährt werden.

Wohnen im Alter

Ältere Menschen sollen sich dort, wo sie leben, wohl fühlen und ihre Selbstständigkeit so lange wie möglich erhalten. Für Betreutes Wohnen muss ausreichend Fachpersonal zur Verfügung stehen; das gilt ebenso für Wohn- und Pflegeheime. Die Heimaufsicht ist dafür verantwortlich, dass die Beschäftigung von unterbezahltem Personal unterbunden wird.

SeniorInnenräte/-büros

DIE LINKE unterstützt die Einrichtung von SeniorInnenräten und -büros. Hier können alte Menschen Sozial- und Gesundheitsberatung oder auch Informationen über Kulturangebote bekommen. Die bestehenden Einrichtungen müssen finanziell gesichert werden. Das Land darf sich aus der Finanzierung gut laufender Einrichtungen nicht zurückziehen.

Weiterbildung/Kultur

Ältere Menschen haben Lern- und Bildungsbedürfnisse. Sie können aber auch von dem, was sie gelernt haben, andere profitieren lassen. Kommunale Weiterbildungseinrichtungen sollen Älteren hier Betätigungsfelder bieten. Die Teilhabe am kulturellen Leben und Freizeitaktivitäten muss den älteren Menschen unabhängig vom Geldbeutel möglich sein.