Unter dem Diktat der Schuldenbremse werden die Kommunen in die Zange genommen. Sie sollen noch mehr öffentliches Eigentum der Bürgerinnen und Bürger verkaufen, um die katastrophale Haushaltslage zu sanieren. Es gibt notwendige kommunale Ausgaben, z. B. für den Ausbau von Kinderkrippen, in der Bildung, bei kulturellen Aktivitäten, bei der Förderung des Breitensports oder im Umweltbereich. Sie alle werden kaum noch zu finanzieren sein.
Die Schuldenkrise des Landkreises Osterholz, seiner Stadt und Gemeinden wirkt sich negativ auf die Lebensbedingungen der Menschen aus. Die Bürgerinnen und Bürger verlieren noch mehr an Einfluss auf ihre unmittelbare Lebenswelt. Ausbleibende kommunale Investitionen treffen besonders das lokale Handwerk, die örtlichen Unternehmen und deren Beschäftigte. Wenn unseren Kommunen finanziell der Hahn zugedreht wird und die Ratsmitglieder nur noch Kürzungspolitik machen sollen, stirbt die kommunale Demokratie.
Die dramatische Haushaltsentwicklung der Stadt, der Gemeinden und des Landkreises ist zum größten Teil nicht von den Kommunen verschuldet. Sie ist die Folge kommunalfeindlicher Bundes- und Landesgesetze.
DIE LINKE fordert: